Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltete der Musikverein Helmsheim ein Kirchenkonzert.
Am Abend des 23. März begrüßte Alwin Dollak, Vorsitzender des Vereins, die zahlreichen Gäste in der katholischen Kirche St. Sebastian Helmsheim und lud sie dazu ein, für einen Moment den Alltag
zu vergessen.
Unter der Leitung von Winfried Nies eröffnete das Orchester das Konzert mit der „Arie des Sarastro“ aus Mozarts „Die Zauberflöte“.
„A Day Of Hope“ begann mit einer, zum Titel passenden, hoffnungsvollen Trompetenfanfare, gespielt von Gerd Bucher.
Im Anschluss entführte das Orchester sein Publikum in die Welt der US-amerikanischen Serie „Game Of Thrones“.
Beim Stück „Zwei Weggefährten“ von Stephan Hutter ließen die Solisten Hedwig Bouc-Zimmermann, Steffen Pfund und Berthold Huber ihre Instrumente erklingen. Anlässlich des diesjährigen 30-jährigen
Jubiläums von Winfried Nies als Dirigent des Vereins, durfte Alwin Dollak als Überraschung Reinhold Friedrich als weiteren Solisten in den Reihen des Orchesters begrüßen. Reinhold Friedrich
studierte bei hochrangigen Ausbildern Trompete und ist seit seinem Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 1986 auf allen wichtigen Bühnen der Welt zu Gast. Darüberhinaus ist er
Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Gefühlvoll fuhr das Orchester mit dem Walzer „Lebensgefühle“ in seinem Konzertprogramm fort.
Ebenfalls von Stephan Hutter komponiert wurde „Simon’s Song – Bin weg, komme aber wieder“. Hutter widmete diesen Titel seinem verstorbenen Cousin. Der Verein gedachte damit seinen im vergangenen
Jahr verstorbenen Musikern.
Hans-Joachim Böhler, der gemeinsam mit Alwin Dollak durch das Programm führte, bedankte sich bei der katholischen Kirchengemeinde für die Überlassung der Kirche und die Zusammenarbeit. Ebenfalls
dankte er den MusikerInnen und dem Dirigenten für ihren Einsatz. Ein besonderer Dank ging hierbei an die Aushilfen und an die Vorstandschaft des Vereins.
Mit den beiden Medleys „Sunrise Avenue“ und „Frank Sinatra Classics“, welches die bekanntesten Melodien des legendären Musikers zum Leben erweckte, beendete der Musikverein sein Konzert.
Selbstverständlich hatte das Orchester die vom Publikum mit stehenden Ovationen geforderte Zugabe parat und legte die beiden Polkas „Südböhmische Polka“ und „Wir Musikanten“ auf.
Im Anschluss an das Konzert war das Publikum zum gemütlichen Beisammensein in die Alte Kelter eingeladen, wo der Abend seinen Ausklang fand.
Text: Felix Huber
Fotos: Patrick Pompinon